
Tag 12: Bogen i Ofoten (N) – Kiruna (S)
Irgendwie schon seltsam, wenn um 3h morgens die Sonne ins Zimmer scheint. Wir sind es halt nicht gewöhnt, also T-shirt um die Augen binden und weiterschlafen. Durch die fast andauernd scheinende Sonne kühlt es nachts auch kaum ab.
Auto wieder gepackt und los gings nach Narvik mit kurzem Stadtrundgang und dann wieder quer durchs Hochland über die Grenze nach Schweden. Vorbei an Sommerskigebieten und am höchsten Berg Schwedens, dem Kebnekaise. Wiederum durchquerten wir stundenlang Waldgebiet und passierten grosse und kleine Seen. Hier ist es kaum vorstellbar, dass es auf der Erde Wasser- oder Waldmangel gibt.
In Kiruna bezogen wir unser kleines Hüttchen im Camp Ripan. Wir spazierten noch etwas durch die gleich angrenzenden Wälder mit einer Unzahl an wunderschönen, grossen Pilzen (meist Birkenröhrlinge, leider keine Steinpilze) und später durch die Innenstadt Kirunas. Das war ein spezielles Erlebnis, da die Stadt Kiruna am Umziehen ist und nur noch zur Hälfte bewohnt. Die Innenstadt ist praktisch leer. Der Grund ist die riesige Erzmine, die Kiruna schon fast ganz unterhöhlt und Häuser zum Einstürzen bringen kann. Die Stadt sollte bis 2035 komplett 4 km weiter ziehen, dabei werden historische Gebäude und Kirchen einfach abgeschnitten und wegtransportiert.
Abends assen wir im sehr empfohlenen Restaurant unseres Camps; es war wirklich fein.











