2013 USA Trip Herbst

Hinreise und 1. Tag

Endlich, der 20. September ist gekommen! Wir packen noch die letzten Kleinigkeiten und fahren per S-Bahn zum Flughafen. Die Vorfreude bei den Mädels ist gross.
Alle Formalitäten am Flughafen verlaufen reibungslos. Der gut 12-stündige Flug geht dank Spielen, Pads, Malen und Inflight-Unterhaltung und schlussendlich bei Annika und Mia mit einem kurzen Schläfchen irgendwie vorbei. Als die Mädels Miri, Henri, Louis und Philipp (einjährig und total mobil und vif!) am Flughafen San Francisco erblicken, ist der Flug und die Tageszeit (frühmorgens in Zürich, 16h in SF) schnell vergessen. Wir fahren über 6-spurige Autobahn rüber nach Oakland, bestaunen das Haus am Margarido Drive mit Ausblick über die ganze Bay, stellen wiederholt fest, dass die Rothacher- und die Ruschkinder gut kompatibel sind, kochen noch eine Ladung Pasta und verschwinden dann kurz nach den Mädels in den Federn in unserem Besucherzimmer.

Tagwache am Samstag ist leider schon um 03.30h. Jetlag! Die Kinder schleichen im Haus herum und suchen sich Spielsachen zusammen, um 4.30h gibts das erste Müsli-Frühstück. Als so um 7h auch die Rothachers alle wach sind, holen wir Gipfeli und Brot beim Beck um die Ecke (5 Min Autofahrt) und frühstücken ein zweites Mal alle gemeinsam. Der Tag wird ereignisreich: morgens Besuch eines Expats-Kindergeburtstags direkt an der Berkeley-Marina – es regnet zum ersten Mal seit dem Frühling in Strömen – Mittagessen in einem Edelburgerschuppen, während Martin zum Campervermieter fährt, grösserer (:-)) Einkauf im Outdoorshop REI und dann erstes Bestaunen unseres niedlichen Wohnmobils, welches Martin in der Zwischenzeit von Fremont an den haarnadelkurvigen Margarido Drive gefahren hat (Hauptproblem: wie stellt man den Camper an die kurvige Strasse am Abhang so, dass noch jemand durchkommt?). Nach kurzer Verschnaufpause düsen wir nochmals los in die Hügel von Oakland und danach zum Essen zum speziellen Japaner wiederum an der Berkeley Marina (der Koch steht in der Mitte des Tisches an einer grossen heissen Platte und kocht die bestellten Menus direkt vor unseren Augen auf einer heissen Platte). Die Kinder fallen nur dank dieser Show nicht schon vor dem Essen von den Stühlen – wieder ein langer Tag ohne Pause. Der Jetlag dürfte so sehr bald überstanden sein.