
Tag 10: Charleston – Savannah
Das Hotel in Charleston war ja wirklich gut, aber amerikanische Frühstücksbuffets… naja. Hier im Süden fällt noch mehr als in den Städten auf, wie dick die Amis sind und wie ungesund sie sich ernähren. Auch im Jahr 2024 noch. Wir fuhren bei gefühlt 99% Luftfeuchtigkeit in Richtung Süden los, holten uns im Supermarkt einen Snack und begaben uns in das Savannah National Wildlife Refuge. Hier konnte man sowohl per Auto einen Loop fahren, als auch gewisse Trails zu Fuss machen, um seltene Wasservögel, Deers oder Alligatoren zu beobachten. Der Plan war, einen Wandertrail zu machen, was sich aber ziemlich schnell als schwierig erwies. Erstens war das Wetter sehr labil, auf heissen Sonnenschein folgte starker Platzregen und umgekehrt, und zweitens waren uns die Bedingungen doch nicht ganz geheuer. Alles war sumpfig, sehr viele Mücken, hinter jedem Wasserhalm vermutete man einen Alligator. Martin hatte zwar ein Elefantenmückenmittel gekauft (Annikas Nagellack löste sich damit auf, und ihr Uhrarmband färbte ab), aber wir glaubten kaum, dass dies die Alligatoren fernhalten würde. So blieben wir lieber nahe beim Auto. Und siehe da, auch so sahen wir Alligatoren im Sumpfwasser! Cool! Danach fuhren wir weiter bis zum Hotel in Savannah, hüpften in den Pool (und befürchteten kurz, das Wasser würde sich von unserem Mückenspray irgendwie lila färben oder so :-)) und bald wieder heraus, da ein starkes Gewitter aufzog, und gingen später richtig gut Mexikanisch essen. Auch hier Portionen für 200 kg-Leute, aber nicht für uns… immer schade, so viel stehenlassen zu müssen.

