
Tag 11: Svolvær – Bogen i Ofoten
Je länger wir reisen, desto schwieriger wird es, die Tasche morgens zu packen und zu schliessen. Einerseits, weil wir schon einige Andenken eingekauft haben, andererseits, weil man nicht jedes Mal Lust hat, säuberlich zu packen. Martin besteht aber drauf, denn zusätzlich zu den 4 Taschen hat nicht mehr viel Platz im Kofferraum.
Wir nahmen Abschied von unserer schönen Bleibe, tankten und kauften noch ein paar Dinge ein, und fuhren dann in Richtung Nordosten weiter. Wiederum ging es an unzähligen Fjords entlang, einer türkiser als der andere, über Brücken und durch Tunnels. Das Wetter war endlich wunderbar. Kurz nach dem Mittag erreichten wir schon den kleinen Ort Bogen und unser Hostell. Dieses ist zwar einfach, hat aber aus allen Zimmern einen grandiosen 180°-Blick über den Fjord. Die Mädels haben ein Zweierstudio ohne Bad, wir eines mit kleiner Küche und Bad. Wir machten einen Spaziergang durch den Ort, kochten Pasta und setzten uns dann einfach stundenlang ans offene Fenster; einen schöneren und entspannenderen Platz kann man sich kaum vorstellen. Nach 10 Tagen Reise ist man auch langsam so entspannt, dass das Nichtstun nicht schwer fällt. Vor uns fliegen die Vögel, springen Fische (waren das Delfine?) und liegen weiter weg die schneebedeckten Hänge der höheren Berge.








