
Tag 3: Lillooet – Ten ee ah Lodge
Auch an diesem Morgen ist der Jetlag noch nicht endgültig verarbeitet. Um 0400h kam langsam wieder Leben in unseren dritten Tag.
Nach einer Packung Cornflakes und einem mäsig guten Kaffee ging es los Richtung Norden. Wenn es nach unserem Navigationssystem gehen sollte, wäre unser Ziel – die Ten ee ah Lodge – in 2.5 Stunden erreichbar gewesen. Schon auf dem Weg haben uns Schilder mitgeteilt, dass die Sicht wegen starken Rauches beinträchtigt sei. Kurz darauf wurden wir am Checkpoint 4 von der Polizei aufgehalten. Die erste Disskusion mit dieser Zwang uns zur Umkehr. Waldbrände um 100 Mile House, die ganze Gegend evakuiert.
Ein Dorf zurück, ein Kaffee später und ein Telefonat mit unserem Ziel führte uns erneut zum Checkpoint 4. Nach beharrlichem insistieren wurde uns die Durchfahrt durch das Sperrgebiet mit Polizeieskorte organisiert.
Auf der anderen Seite angekommen waren wir fast am Ziel. Nur noch ein «kurzes» Stück durch unberührte Natur, sprich 30 km durch Niemands- bzw. Bärenland, und wir waren am Ziel. Wir wurden auf Schweizerdeutsch warm willkommen, waren wir doch seit Tagen erst die Dritten, die es durchs Waldbrandgebiet hierher geschafft haben.
Uns erwartete eine luxeriöse Holzblockhütte am See. Apropos See, da kann man sich ja ein Boot mieten und doch gleich angeln gehen (48cm). Und da unsere Kinder unternehmenslustig sind, erwartet uns auch Morgen wieder ein lustiges Abenteuer…










