
Tag 5: Bishop – Death Valley – Las Vegas
USA – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auch hier besteht die Möglichkeit, zwei Tage ohne WLAN! Dies auch der Grund, weshalb erst jetzt die letzten Tage Online zum Lesen bereit stehen:
Hier gehts zum Tag 4
Und hier zum Tag 5
Und nun haben wir WLAN und sind einfach nur müde… War ein anstrengender Tag. Aber wir werden dies natürlich morgen noch nachholen.
Eine lange Strecke lag vor uns. Wir hatten uns, trotz anderer möglicher Variante, für die Fahrt durchs Death Valley entschieden. Morgens ging ich noch mit den Kindern auf den wunderschönen Spielplatz. Rundum etwa ein halber Quadratkilometer Wiese mit Bäumen und kein Mensch- so etwas gibts nur in den USA. Martin machte den Camper fahrbereit und lud uns dann auf. Die ersten 1.5 Stunden gings zügig voran, wir konnten mit 70 Stundenmeilen bis zum ersten Aufstieg durchdonnern. Dann ein Dämpfer: die Strasse im absoluten Niemandsland wurde neu geteert, das hiess zuerst lange warten und dann x Kilometer hinter einem Teerschneckenwagen hinterherzuckeln. Endlich hinunter ins erste Tal und dann wieder hoch und runter ins Tal des Todes. Die Hitze, knapp 40 Grad, war erträglich, und auch sonst schien das Ganze nicht so trocken und trostlos wie normal.
Die restlichen 2 Stunden bis Las Vegas verliefen ausser einem deftigen Sandsturm recht ruhig, sodass wir am Nachmittag mit unserem grossen Camper in die Spielerstadt einfuhren. Auch das ist ja hier kein Problem: Man fährt mit seinem Riesengefährt einfach vor die Lobby und parkiert es dann ohne Wimperzucken irgendwo quer auf dem Hotelparkplatz. Die Kinder waren ja schon beim Hineinfahren nicht aus dem Staunen herausgekommen. Der abendliche Ausflug auf den Trip war nach diesem langen Tag dann aber fast zuviel für sie. Todmüde fielen sowohl sie als auch wir ins Bett in unserer niedlichen Suite im Trump Tower.

















